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  1. Lana: Schattenbilder – Annie J. Dean

    August 28, 2016 by Eva-Maria Obermann

    Annie J. Dean: Lana - Schattenbilder

    288 Seiten hat der romantische Fantasyroman von Annie J. Dean, Lana – Schattenbilder, frisch im August bei feelings erschienen und vom ersten Blick her genau mein Ding.

    Lana steht kurz vor dem Schulabschluss am Eliteinternat, auf das ihr Onkel sie nach dem Tod ihrer Eltern geschickt hat, als Tristan in ihr Leben tritt. Die beiden verbindet auf Anhieb ein Gefühl der Zusammengehörigkeit. Als Lana mehrmals von einem Unsichtbaren angegriffen wird, erklärt Tristan, dass er sie aus einer Parallelwelt kennt, die sie wegen einer schweren Krankheit verlassen musste. Doch ein anderes Wesen aus dieser Welt trachtet nach Lanas Blut, denn nur so kann der dunkle Magier befreit werden. Tristan will Lana beschützen, aber nur Lana kann den Kampf endgültig beenden.

    Ich fand den Stil sehr schön. Mysteriös und weich, aber nicht zu verkitscht. Gerade Lanas anfängliche Neugierde für Tristan ist toll beschrieben. Auch ist ihre Liebe per se erst einmal nicht verboten oder gefährlich, erst die äußeren Umstände sorgen für den Nervenkitzel. Da Tristan Lana zwar aus ihrem alten Leben kennt, sie aber durch ihre Erfahrungen nicht mehr die Alte ist, geht die Entdeckung und Gefühlsregung von beiden aus, was mir gut gefallen hat. Sowohl Lana als auch Tristan müssen sich erst (wieder) kennenlernen.

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  2. Es ist da: Elementar – eine Anthologie von DichterZusammen und den Federkielen

    August 27, 2016 by Eva-Maria Obermann

    Ihr lieben, die letzten Wochen waren stressig. Dafür gab es viele Gründe. Probleme mit meinem Vertrag an der Uni, weil es Budgetkürzungen gab. Eine neue Heizung wurde bei uns eingebaut. Weniger Schreibzeit, als geplant. Dies und das.

    Ein Grund, warum ich mitunter verzweifelt bin, war die Veröffentlichung der neuen Sammlung Elementar – Eine Anthologie von DichterZusammen und den Federkielen. Vierzehn Dichter*innen der zwei Schreibgruppen haben zusammen über 100 Texte gesammelt. Ich habe aber nicht nur mitgeschrieben, sondern als Herausgeberin unseres bei epubli selbst verlegten, fast 300 Seiten starken Büchleins, lektoriert (danke an Peter für die große Hilfe) und formatiert.

    Geschichten, denen ich hinterherrennen musste, Formatvorlagen, die es mir beim Setzten dann doch wieder zerhackt hat, das Cover, das erstellt werden musste – all das hat mich nach und nach an den Rand der Verzweiflung gebracht.

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  3. Aurora Sea – Nadine Stenglein

    August 26, 2016 by Eva-Maria Obermann

    Nadine Stenglein: Aurora Sea

    Nächste Woche startet die Blogtour zu Nadine Stengleins Aurora Sea, auf die ich schon sehr gespannt bin. 205 Seiten hat die fantastische Geschichte, die in Sylt spielt und von Feelings bereits letztes Jahr verlegt wurde.

    Emma lebt seit dem Flugzeugabsturz ihrer Eltern bei ihrer Tante auf Sylt. Das Wrack der überm Ozean verschwundenen Maschine wurde nie gefunden und noch immer trauert Emma und hoff auf ein Wunder. Da verschwindet eine zweite Maschine und alte Wunden reißen auf. Als Jamie, der auch im verschwundenen Flugzeug saß, beginnt, Emma Nachrichten zu schicken, glaubt sie zuerst an einen schlechten Scherz. Doch Jamie will sie warnen, denn im Meer hausen Wassermenschen, deren Anführer es auf Emma abgesehen hat.

    Ich war sofort vom sanften Stil des Buches gefangen. Emma trauert und macht ihrer Tante schon zu Beginn sorgen. Sie hört Stimmen vom Meer her und hat eine unerklärliche Angst vor dem Wasser. Das Verschwinden der zweiten Maschine trifft Emma sehr. Sie fühl unglaublich tief mit den Angehörigen mit und ist darum zuerst auch furchtbar böse, als Jamies Nachrichten sie erreichen. Dann beginnt sie ihm zu glauben. Sie stürzt sich also keineswegs sofort in die fantastische Welt, sondern wird geradezu überzeugt.

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  4. Küsse keine Capulet (Luca & Allegra 2) – Stefanie Hasse

    August 25, 2016 by Eva-Maria Obermann

    Stefanie Hasse: Küsse keine Capulet (Luca & Allegra 2)

    Ich war ja schon lange Neugierig auf die Romeo und Julia Adaption von Stefanie Hasse. Luca und Allegra. Nun konnte ich den zweiten Teil, Küsse keine Capulet, bei Netgallery finden. 240 Seiten hat der Impress Titel, der frisch im August erschienen ist.

    Allegra hilft ihrer Mutter im Restaurant aus, während ihre beste Freundin Jen in Italien Urlaub macht und sich prompt verliebt. Allegra kennt solche tiefen Gefühle nur aus Geschichte. Da fängt Fabio als neuer Koch bei ihrer Mutter an und Allegra fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Doch dann taucht Jen mit ihrem neuen Freund auf. Mit dabei ist Luca, dessen Augen Allegra bereits aus ihren Träumen kennt. Doch Luca benimmt sich seltsam und dann ist da auch noch Fabio. Und seltsame Nachrichten, die Allegra über ihr Handy erreichen. Einen Kuss später und dank eines Rings, ist alles anders und Allegra zu allem bereit, um ihre wahre Liebe zu retten.

    Ich kannte den ersten Band nicht. Darum ging ich sehr vorurteilsfrei an die Geschichte heran. Romeo und Julia Adaptionen haben schnell das Problem zu schmalzig zu werden. Auch hier war ich am Anfang irritiert. Fabio ist sehr sensibel und vorsichtig, gleichzeitig wird Allegra stark von ihm angezogen und eine gewissen Leidenschaft brodelt zwischen ihnen auf. Luca dagegen benimmt sich wie ein idiotischer Macho und allein seine Augen machen ihn für Allegra überhaupt interessant. Ich denke, dass gerade diese Anfangssituation leichter zu verstehen ist, wenn der erste Band bereits bekannt ist. Aber auch so funktioniert Allegra als Protagonistin gut.

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  5. Die maskierte Stadt – Genevieve Cogman

    August 23, 2016 by Eva-Maria Obermann

    Über netgallery bin ich auf Die maskierte Stadt von Genevieve Cogman aufmerksam geworden und war sofort fasziniert von der Geschichte. 464 Seiten hat das Buch in der Übersetzung von Arno Hoven, erschienen frisch im August bei Bastei Lübbe.

    Irene Winters ist Bibliothekarin. Sie lebt für Bücher. In ihrer Welt heißt das aber, in verschiedene Parallelwelten zu reisen, um seltene Ausgaben zu besorgen und zu bewahren. Nun aber wurde Irene in eine Welt versetzt, in der sie in einem viktorianischen London lebt. Dort bildet sie Kai aus, Drachenprinz. Doch als die beiden verfolgt werden erkennt Irene zu spät, dass es nicht um das seltene Buch geht, das sie gerade erworben haben, sondern um Kai. Er wird entführt und Irene macht sich auf die Suche, durch die Welten, bis zum Chaos der Elfen.

    Bereits nach den ersten Seiten war ich fasziniert. Meine Mutter hat mich ja immer gewarnt, ich würde als Bibliothekarin enden. Nun wäre es ein Traum einmal in Irenes unsichtbare Bibliothek zu gelangen. Bibliothekare sind dort keine verstaubten Figuren, sondern Agenten. Sie tarnen sich, verbünden sich mit dem Feind, falls es nötig ist, kennen Privatdetektive. Vor allem aber beherrschen sie die Sprache. Eine Macht, die die Wirklichkeit kurzzeitig verändern kann. Nur durch Worte. Genial. Der Traum eines jeden Bibliophilen und Schriftstellers. Alle meine Leidenschaften.

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